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Cover: Das Liebeskonzil

Oskar Panizza, Wolfram Berger, Toni Burger, Mattheus Sinko
Das Liebeskonzil
Klangbuch mit 1 CD. Eine Produktion des ORF
32 Seiten
Format 13 x 18
Gebunden
24.90 €
ISBN: 978385476-480-9
Erscheinungstermin November 2015
lieferbar

Oskar Panizza, Wolfram Berger, Toni Burger, Mattheus Sinko

Das Liebeskonzil
Klangbuch mit 1 CD. Eine Produktion des ORF

Es war der größte Literaturskandal des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Als Oskar Panizzas antikatholische Satire »Das Liebeskonzil« 1894 in einem Schweizer Kleinverlag erschien, war zunächst nicht abzusehen, dass das Werk jahrzehntelang die Gerichte beschäftigen würde. Trotz prominenter Fürsprecher wie Theodor Fontane oder Kurt Tucholsky wurde das Buch beschlagnahmt, verboten, der Autor verurteilt, entmündigt und psychiatriert.
Die Darstellung des Vatikans als Ort des Lasters, Gottvater als klappriger Tattergreis, der schließlich den Teufel beauftragt, den Menschen die Syphilis zu schicken, um sie für ihre Fleischeslust zu bestrafen - das alles war und ist zu viel für so manches sittliche Gemüt.
Der Schauspieler Wolfram Berger hat nun eine ebenso amüsante wie bissige Hörspiel- Version des Liebeskonzils erarbeitet. Begleitet von den Klängen des Geigenvirtuosen Toni Burger spricht er sämtliche Rollen, gibt den Teufel, den Papst und auch den lieben Gott und turnt akrobatisch und sprachgewandt durch Himmel und Hölle. 2. Platz des Ö1-Hörspielpreises 2014.
Eine Produktion von Ö1 in Zusammenarbeit mit dem mandelbaum verlag

PRESSESTIMMEN:

Dichter von Gottes Gnaden
"Nach wie vor gibt es im deutschen Strafgesetzbuch den Blasphemie-Paragraphen 166, nur wird er kaum mehr angewandt. Das war vor 130 Jahren anders ... " So leitet Ralf Bei der Kellen seine Besprechung des Klangbuchs "Das Liebeskonzil" vom 07.02.2016 ein - nachzuhören auf Deutschlandradio Kultur.


"Herrlich, wie wandelbar Wolfram Berger sämtliche Rollen dieses Hörspiels stimmlich gestaltet. Der österreichische Schauspieler bewältigt das einstige Skandalstück geradezu furios." Schreibt Urs Hangartner im Zürcher Kulturmagazin Kulturtipp 09/2016 .