Hotels und Villen am Wörthersee 1938 – 1945
In ihrem künstlerischen Forschungsprojekt „einverleibt“ untersuchen Gisela Erlacher und Renate Jernej die Besitzerwechsel von 20 Hotels und Villen in den Wörthersee-Gemeinden Velden, Pörtschach, Krumpendorf, Sekirn, Reifnitz und Maria Wörth in der Zeit des Nationalsozialismus.
Ihre gemeinsamen Recherchen und Rekonstruktionen anhand von Rückstellungsansuchen und Grundbüchern beleuchten verdrängte und somit wenig bekannte Vorkommnisse in der Geschichte der „Wörtherseearchitektur“ und ihrer oft jüdischen Besitzer:innen.
Die Fotomontagen zeigen historische Aufnahmen betroffener Gebäude, die in aktuelle Landschaftsaufnahmen montiert wurden, und damit wieder verortet sind.